Lotusblüte

Erfahrungen mit Reiki

Hyperaktivität im Leben einer Mutter

Mein Name ist Christina, ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines 8-jährigen Sohnes. Ich bin Physiotherapeutin, habe im Erddrachin-Zentrum meinen Meistergrad in Reiki gemacht und habe nebenberuflich noch mein Massagemobil. Meine interessanteste Erfahrung mit Reiki hatte ich mit meinem Sohn:

1998, das Jahr, in dem mein Sohn geboren wurde. Ein friedliches, meist schlafendes Kind, welches ab und zu mal in die Welt hineinblinzelte. Ein Traum für eine frischgebackene Mutter. !!!BÄNG!!! Nach zwei Wochen öffnete er die Augen und mit der Ruhe war es vorbei. Ein Schreikind: Morgens – mittags – abends – nachts!

Nun ja, diese Zeit ging vorbei. Die nächste Hürde war zu nehmen: robben = zu langsam, krabbeln = zu langsam, laufen = SUPER! Mein Sohn hat bei Spaziergängen immer die dreifache Strecke zurückgelegt. Dann kamen die Einflüsterungen: „Dein Sohn ist ja immer in Bewegung!”, „Ganz schön aktiv!”, „Kann er auch mal still sitzen?”

Da dachte ich mir, der Junge ist erst 3 Jahre alt, will seine Welt entdecken und ist einfach bewegungsfreudiger. Weiter ging es mit den Einflüsterungen, sie wurden nun deutlicher. Kernfrage: „Ist dein Sohn vielleicht hyperaktiv?” Diese Frage kam mir bis dahin nicht in den Sinn, aber ich kann euch sagen: Es nagt und knabbert an einem! Bis ich dann schließlich kleinlaut den Kinderarzt fragte. WOW, hat der mich runterlaufen lassen, von wegen Panikmache und Modeerkrankung!

Nun ja, extrem beruhigt, konnte ich allen entgegen schmettern, dass mein Sohn nicht hyperaktiv ist! Bis zu seiner Einschulung habe ich den 1. und den 2. Grad in Reiki gemacht. Dann kam die Einschulung und gleich waren die Flüsterer wieder da, in Form des Lehrers. Mein Sohn habe Konzentrationsstörungen und sei während des Unterrichtes unruhig. Man bedenke, vorher war alles im Leben eines Kindergartenkindes nur Spiel, Spaß und Spannung und nun muss man den halben Tag ziemlich still sitzen und „lernen”! Welch ein Einschnitt!

In diesem Jahr habe ich den Meistergrad in Reiki bei Reni gemacht. Die Flüsterer haben nicht aufgehört. Dann kam er in die zweite Klasse und das Elterngespräch nach dem 1. Halbjahr. Das Flüstern wurde wieder konkret und wieder wurde befürchtet, dass mein Sohn hyperaktiv sei. Also ich wieder zum Kinderarzt! Der sah mein Dilemma und schickte uns zu einer Kinder- und Jugendpsychologin. SO, ich muss zugeben, mir ging jetzt echt die Flatter! (Medien geben ja ihr Übriges dazu.)

Dann als hätte mir jemand mit 'nem Zaunpfahl eins übergebraten, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich sagte mir: Du (also ich) bist sooooo blöd, du (also ich) hast doch das Werkzeug in den Händen, warum benutzt du es nicht! Gesagt, getan. Ich fragte meinen Sohn, ob ich ihm Reiki geben darf. Ohne weitere Erklärungen sagte er: „Ja!” Ich habe ihm Reiki gegeben, hauptsächlich harmonisierend und mit der Affirmation „Konzentration”. Er war ganz ruhig und hat es genossen. Alle Handstellungen im Kopfbereich waren heiß, die restlichen Handstellungen waren für mein Empfinden unauffällig. Als ich fertig war, leuchteten seine Augen und er war zufrieden.

Am nächsten Tag hatte ich ein echtes Ekelpaket zu Hause, mit nichts zufrieden, mäkelig, nörgelig. HILFE!!! Es beschleichen einem Fluchtgedanken! ABER: Ich wusste gleich, so da haben wir die Erstverschlimmerung. Nun flötete ich abends, ob ich ihm noch einmal Reiki geben dürfte. Ohne Umschweife kam die Antwort: „Ja!” Wieder waren die Handstellungen im Kopfbereich heiß, bis zum Hals kam ich, dann verschränkte er die Arme über dem Oberkörper, wie ein Pharao. Aha, er hatte genug.

Am nächsten Tag war mein Sohn wie umgewandelt. Nett, höflich, vor alle konzentriert! Hausaufgaben, kein Problem! Der erste Testtermin bei der Psychologin (Doppelpraxis) kam und sie sagte, dass sie meine Befürchtungen nicht bestätigen (meine Befürchtungen?). Ein Stein fiel mir vom Herzen. Zweiter Testtermin bei der anderen Psychologin: Er hat gut mitgearbeitet!

Dann baten mich beide Psychologinnen um ein Gespräch unter 6 Augen. Mein Sohn sollte nichts mitkriegen. Sie wollen noch einen Test machen, diesmal einen IQ-Test, denn sie glauben, dass er in der Schule unterfordert ist. Unterm Strich stelle ich fest, dass ich meinem Sohn regelmäßig Reiki geben werde, natürlich nur, wenn er möchte! Und für alle die, die diese Problematik kennen, entweder in der eigenen Familie, bei Bekannten, Verwandten oder Kunden: Probiert es aus! Reiki ist eine wundervolle Möglichkeit, aber denkt an die Erstverschlimmerung!

Ich wünsche euch alles Liebe
Eure Christina