Schamanismus
Was ist Schamanismus?
Schon von Menschenbeginn an lebten wir in unmittelbarem Bezug zur Mutter Erde. Wir lebten in Einklang mit der Natur und den Göttern und Geistern. Schon immer gab es Menschen, die es als ihre Aufgabe sahen, sich intensiver mit dieser „Anderswelt” zu beschäftigen, tiefes Wissen um die Abläufe und Geheimnisse des Lebens erlangen und sich nachhaltiger um die Heilung von Krankheiten zu kümmern.
Über Jahrtausende hinweg entwickelten sich überall auf der Welt Heiltechniken, Heilrituale und Heilpraktiken, die heute weithin als Schamanimus bezeichnet werden. Schamanen waren sozusagen die ersten Ärzte. Wenn man genauer schaut, findet man heute noch oder wieder schamanische Elemente in der modernen Medizin und Pharmazie, zum Beispiel Hypnose entwickelte sich meiner Meinung nach aus den Trancenpraktiken der Vorzeit, denn schon da waren diese Zustände bekannt und wurden zur Heilung genutzt und über die Erfahrungen und Heilkräfte der Jahrtausende alten Kräuterkunde muss man ja in der heutigen Zeit nichts mehr erklären.
Wikipedia schreibt zu dem Begriff Schamane: Das Wort Schamane stammt nach der Meinung der meisten Forscher aus dem Sanskrit, genauer gesagt dem tungusischen šaman (ša = wissen, šaman = der Wissende). Eine weitere Theorie stellt einen Bezug zum mandschurischen samarambi her, das „um sich schlagen oder sich empören” bedeutete.
Schamanen hatten und haben die verschiedensten Aufgaben, sie sind wie schon erwähnt, Mediziner, Berater, Überlieferer und Bewahrer der Stammesmythen, Tänzer, Priester und mehr. Sie sind Mittler und Vermittler zwischen der „realen” Welt und der Anderswelt. Durch bestimmte Techniken und Rhythmen versetzen sie sich in Trance und erreichen so spirituelle Ebenen, von denen aus sie unter anderem auch heilen.
Schamanismus im Erddrachin-Zentrum
Für uns im Erddrachin-Zentrum ist es wichtig, den Schamanismus in unser tägliches Leben integrieren zu können. Wir leben im 21. Jahrhundert und für die meisten von uns wäre es undenkbar, sich in die wenig verbleibenden Wälder zurückzuziehen, um dort ein urschamanisches Leben zu führen. Wir haben alle unsere Jobs und unsere Familien, für die wir ja auch gerne da sind und Verantwortung übernehmen.
Neben den regelmäßig stattfindenden Workshops haben wir auch eine monatliche Trommelgruppe (schamanische Arbeitsgruppe), die sehr eng zusammen arbeitet, lernt und viel zusammen erlebt.